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Na, alles klar?

Er sieht schwarz.

Sie ist blau.

Du hast Tomaten auf den Augen!

Ich kann sie/ihn nicht riechen.

Das Wort liegt mir auf der Zunge.

Er sieht rot.

Sie hat ein Brett vor dem Kopf.

Da bin ich aber ganz schön in der Tinte gesessen!

Bin ich vielleicht kaputt!

Wir sind schwarzgefahren.

Er sieht den Wald vor Bäumen nicht.

Ihr habe die ganze Zeit um den heißen Brei herumgeredet.

Ich steige aus.

Sie nimmt kein Blatt vor den Mund.

Lust auf lustige Nomen?

Ich habe euch Nomen zusammengestellt, deren einzelne Wörter nicht schwer zu verstehen sind, aber dann, einmal zusammengesetzt nicht immer das bedeuten, was man denkt… Nomen, die ulkig, unsinnig und irreführend sind und die Lernenden aufhorchen lassen: Hier nur ein Beispiel

Es ist sicherlich klar, was ‚Tomatensaft‘ bedeutet, oder? Ein Saft aus Tomaten – richtig. Genauso funktioniert es mit dem Wort ‚Obstsaft‘. Ein Saft aus Obst. Aber ‚Hustensaft‘? Ist in dem Saft wirklich Husten drin? Nein.

Lest also aufmerksam!

Schmeckt euch Bierschinken (Wie? Ein Schinken mit Bier? aus Bier? mit Bier ? zum Bier oder was?). Und am besten trinken wir ein Dünnbier oder ein Altbier dazu! Oder wollt ihr lieber eine Krawallbrause probieren?

Trinken kann man auch Buttermilch, Heumilch und Pflanzenmilch, aber Sonnenmilch und Babymilch ? A propos Babies (diese gibt’s in Form von Babypuder?!) und Kinder: in einem Restaurant kann man einen Kinderteller bestellen und verzehren; es gibt auch das Wort Kinderladen und Kinderflohmarkt – man kann also Kinder ver-kaufen, oder? Aber nicht nur Kinder trifft es hart, auch die Landwirte haben es nicht einfach: mir kommen da Bauerneier, Bauernteller, Bauerneintopf, Bauernfrühstück und Hirtenkäse in den Sinn. Mmmh, das kann man alles essen, ebenso auch Fleischtomaten und Fleischsalat. (Vegetarier essen bestimmt Fleischtomaten, aber keinen Fleischsalat). Auch einen Kalten Hund darf man essen, ob aber Hundekuchen schmeckt? In Dosenwurst kann man hineinbeissen, aber bitte nicht in eine Brotdose! Auch Teewurst, Baumkuchen, Mäusespeck und Schweinelachs schmecken mir, aber Kabelsalat – definitiv nicht- das hat was mit unordentlicher Elektronik zu tun. Und wisst ihr was ein Handschuh, ein Herrengedeck (vielleicht das Gegenteil von Mädchenmannschaft?), ein Kopfkino, ein Wasserhahn, ein Windbeutel, ein Zeitkiller sind? Und wenn Plastikglas Glas aus Plastik ist, ist dann Milchglas Glas aus Milch???

Und weiter geht’s….In einem Wohnhaus wohnen Menschen und in einem Treppenhaus? Und in einem Hochhaus gibt es einen Stuhl, der fahren kann? Ja, den Fahrstuhl. Am besten ist aber noch die Doppelhaushälfte!

Und kennt ihr auch alle den Unterschied zwischen Nachtisch und Nachttisch?

Nun bist du dran, lieber Leser! Fallen dir andere Begriffe ein? Wenn ja, dann bist du ein richtiger Naseweis, dann bist du siebengescheit und neunmalklug.

Zungenbrecher

Ich finde Zungenbrecher ideal, um etwas Spass und Schwung in meine Stunden zu bringen, sie eignen sich auch als ‚icebreaker‘. Und nebenbei bieten sie positive Lerneffekte: bessere Konzentration und Aufmerksamkeit, Verbesserung der Aussprache/Artikulation; auch Muttersprachlerinnen haben’s nicht immer einfach. Hier eine kleine Auswahl. Im Internet findet ihr noch viele andere!

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Als Anna abends aß, aß Anna Ananas. – Brautkleid bleibt Brautkleid und Blaukraut bleibt Blaukraut. – Auf den sieben Robbenklippen sitzen sieben Robbensippen, die sich in die Rippen stippen, bis sie von den Klippen kippen. – Der dicke Dachdecker deckt dir dein Dach, drum dank dem dicken Dachdecker, das der dicke Dachdecker dir dein Dach deckte.- In der ganzen Hunderunde gab es nichts als runde Hunde. – In Ulm und um Ulm und um Ulm herum. – Hans hackt Holz hinterm Haus. – Der Mondschein schien schon. – Karl kann komisch kichern.- Mit langen Stangen Schlangen fangen. – Der Cottbuser Postkutscher putzt den Cottbuser Postkutschkasten.- Esel fressen nasse Nesseln gern, nasse Nesseln fressen Esel gern.- Es klapperte die Klapperschlang‘ bis ihre Klappe schlapper klang.- Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst, aber denken tust du nie.

Sprache und Seele, lingua ed anima

Es heisst, Karl der Grosse habe gesagt: „Eine andere Sprache zu sprechen, bedeutet, eine zweite Seele zu besitzen“

(Quelle: Internetfund)

„To have another language is to possess a second soul“

Conoscere una seconda lingua significa possedere una seconda anima

Ich finde das Zitat richtig. Kennt ihr auch dieses Phänomen/dieses ‚Gefühl‘?

Ich bin Ulrike. Und wer bist du?

Ihr müsst euch vorstellen? Ihr beginnt einen neuen Kurs, eine neue Arbeit? Ihr habt eine mündliche Prüfung, wollt ein Zertifkat machen? Ihr habt ein Meeting, ein Interview? Hier findet ihr eine Orientierungshilfe:

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Und das ‚moderne Leben‘?

Meine Art zu leben:

Kommunikationsverhalten, Konsumverhalten, Nachhaltigkeit, Mediennutzung, kulturelles Leben, Achtsamkeit

Wer kennt diese kuriosen Wörter?

Ich zeige euch hier eine Liste Wörter, die sehr komisch sind, sehr besonders klingen.

Wer kennt sie? Welche kennt ihr? Wann und in welcher Situation habt ihr sie gehört ?

Schaut nach, was sie bedeuten! Kennt ihr eventuell sogar noch andere? Gibt es in eurer Muttersprache auch seltsame Ausdrücke?

Brimborium, Heiliger Bimbam, Handschuh, Hokuspokus, Humbug, Kaffeeklatsch, Kladderadatsch, Klamauk, Klimbim, Kinkerlitzchen, Kokolores, Kopfkino, Krimskrams, Kuddelmuddel, Larifari, Lappalie, Mumpitz, Nasenfahrrad, Papperlapapp, Plemplem, Pillepalle, Potzblitz, Rabauke, Remmidemmi, Rambazamba, Schabernack, Schnickschnack, Schlafittchen, Schlawiner, Tohuwabohu, Waldbaden, Schnapsidee, Zappenduster

Hallo, liebe Leser, Leserinnen und Deutsch-Lernende!

Hier bei den Blogartikeln findet ihr immer wieder kleine Aufgaben, Fragen, Texte oder Reflexionen zum Thema „Deutschlernen“. Ihr seid eingeladen, mitzumachen. Vielleicht findet sich hier eine kleine Gruppe, ein Forum, zusammen. Eure Kommentare werde ich lesen und gerne beantworten.

Viel Vergnügen auf dieser Seite hier.

Eure Ulrike